| Baujahr | Wirkung | Hinweis |
|---|---|---|
| ≤ 1971 | hoch | grosse Einsparpotenziale |
| 1972–1997 | mittel | teilweise bereits verbessert |
| 1998–2004 | reduziert | begrenzter Zusatznutzen |
| ≥ 2005 | gering | nur noch Feinschliff möglich |
Dieses Admin-Panel dient vorläufig ausschliesslich dem Einspielen des Flumroc-Katalogs. Es ist bewusst schlank gehalten und verändert keine bestehenden Funktionen in Standorterfassung, Gebäudezustand oder Sanierung.
| Hersteller | Produktname | Gruppe | Katalogseite | Material | Status | Bemerkung |
|---|
Der eVALO 2.0 ist ein digitales Analyse- und Entscheidungswerkzeug für die energetische Beurteilung und Planung von Gebäudesanierungen. Das Tool führt Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess – von der Standorterfassung über die Bewertung des Gebäudezustands bis hin zur Auswahl von Sanierungsmassnahmen, der Einordnung von Fördermöglichkeiten und der projektbezogenen Unterstützung durch ChatGPT.
Ziel ist es, komplexe technische, planerische und organisatorische Zusammenhänge verständlich aufzubereiten, damit sowohl Hausbesitzer als auch Experte fundierte Entscheidungen treffen können. Bereits erfasste Projektdaten werden tabübergreifend genutzt, damit Auswertungen, Kennzahlen, Hinweise und ChatGPT-Antworten immer auf das konkrete Gebäude abgestimmt sind.
Die integrierte ChatGPT-Funktion greift automatisch auf die bereits erfassten Projektdaten zu – z. B. Adresse, Kanton, Gebäudekennwerte, Vorsanierungen, gewählte Massnahmen, Flächen, Kosten und Kennwertresultate. Dadurch entstehen objektbezogene Antworten, Priorisierungen und Handlungsempfehlungen statt allgemeiner Standardtexte.
In diesem Bereich werden die wichtigsten Grundlagen des Gebäudes erfasst oder automatisch übernommen. Nach der Adressauswahl kann das Objekt über EGID-Daten geladen und im Modell visualisiert werden.
Der Tab Gebäudezustand dient der Erfassung des energetischen Ist-Zustands. Bestehende Bauteile, Anlagentechnik und bereits ausgeführte Vorsanierungen werden strukturiert dokumentiert.
Im Tab Sanierung werden konkrete Massnahmen ausgewählt und ihre potenzielle Wirkung auf Kosten, Energiekennzahlen und Effizienz sichtbar gemacht.
Der ChatRoom bündelt projektbezogene Fragen und Antworten in einem separaten Arbeitsbereich. Hier können Zusammenhänge vertieft, Varianten diskutiert und Ergebnisse aus den anderen Tabs gezielt interpretiert werden.
regulatorischen Umfeld eines Sanierungsprojekts.
Beim Klick auf „Frage senden“ wird ein strukturierter JSON-Kontext aus den relevanten Projektdaten aufgebaut und mit der Frage kombiniert. Dadurch erhält ChatGPT nur die Informationen, die für den jeweiligen Bereich wirklich relevant sind.
Version: V28 (bereinigt) · Stand: 2026‑03‑03
Im geplanten Bereich „“ wird das Sanierungstool um eine entscheidende Dimension erweitert: Es entwickelt sich von einer technischen Planungsoberfläche zu einem digitalen Navigationssystem durch die komplexe Rechtslandschaft von Bau- und Sanierungsvorhaben. Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzer von der heute üblichen Abhängigkeit von Behörden, Experten und juristischen Spezialisten zu entlasten und ihnen einen klaren, verständlichen und projektbezogenen Überblick über ihre rechtlichen Pflichten zu geben.
Kern des Konzepts ist ein kontext-sensitiver Ansatz. Statt allgemeine Gesetzestexte oder umfangreiche Verordnungen bereitzustellen, analysiert das System automatisch die konkrete Projektsituation. Dabei werden die bereits erfassten Informationen aus den Modulen Standorterfassung, Gebäudezustand und Sanierung genutzt. Aus Standortdaten ergeben sich Kanton und Gemeinde als rechtlicher Geltungsraum. Der Gebäudezustand liefert Angaben wie Baujahr, Nutzungstyp, bestehende Heiztechnik und bauliche Eigenschaften. Die geplanten Sanierungsmassnahmen definieren Art und Umfang des Eingriffs. Aus dieser Kombination entsteht ein digitales Projektprofil, das den rechtlichen Kontext präzise beschreibt.
Auf dieser Grundlage filtert eine KI-gestützte Regel-Engine aus den umfangreichen kantonalen Dokumentationen genau jene Vorschriften heraus, die für das konkrete Vorhaben relevant sind. Jeder Kanton verfügt über einen eigenen Rechtsraum mit autonomen Gesetzen, Verordnungen und Vollzugsvorschriften. Das System berücksichtigt diese kantonale Eigenständigkeit vollständig und stellt sicher, dass immer nur die gültigen lokalen Regelwerke herangezogen werden.
Für die Anwenderinnen und Anwender bedeutet dies einen grundlegenden Perspektivwechsel: Statt hunderte Seiten Gesetzestexte durchsuchen zu müssen, erhalten sie eine strukturierte, verständliche Übersicht mit klarer Handlungsorientierung. Das Modul zeigt, welche Bewilligungen erforderlich sind, welche Nachweise eingereicht werden müssen, welche technischen Normen gelten und welche energierechtlichen oder förderrechtlichen Anforderungen zu erfüllen sind. Zusätzlich werden Pflichtangaben klar von Empfehlungen unterschieden. Rechtliche Anforderungen werden in verständlicher Sprache erklärt und direkt auf das eigene Projekt bezogen.
Besonders wertvoll ist die dynamische Aktualisierung: Ändert sich eine geplante Massnahme, das Heizsystem oder der Standort, passt sich die rechtliche Bewertung automatisch an. Das Modul fungiert damit als laufend aktualisierter Rechtskompass während des gesamten Planungsprozesses.
Strategisch schafft dieser Ansatz mehrere Vorteile: Er senkt Eintrittshürden für Sanierungsprojekte, reduziert Beratungsaufwand, minimiert Fehlplanungen und erhöht die Rechtssicherheit. Gleichzeitig stärkt er die digitale Souveränität der Bauherrschaft, da komplexe regulatorische Zusammenhänge transparent und nachvollziehbar werden.
Das Modul „“ positioniert die Plattform somit als ganzheitliche Entscheidungs- und Umsetzungsunterstützung — nicht nur technisch, sondern auch regulatorisch. Es verbindet Projektdaten, kantonales Recht und künstliche Intelligenz zu einer kontextsensitiven, praxisnahen Rechtsnavigation für Sanierungsvorhaben.
| Effizienz Gebäudehülle | Direkte CO₂-Emissionen | |
|---|---|---|
| A | Hervorragende Wärmedämmung (Dach, Fassade, Keller). Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasungen (z.B. Minergie-P). | Das Gebäude emittiert keine direkten CO₂-Emissionen. |
| B | Gebäude mit einer thermischen Gebäudehülle, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht. | Das Gebäude emittiert nur sehr geringe CO₂-Emissionen, beispielsweise für die Spitzenlastabdeckung. |
| C | Altbauten mit umfassend erneuerter Gebäudehülle (Beispiel Minergie Systemerneuerung). | Das Gebäude emittiert geringe CO₂-Emissionen, möglicherweise durch Kombination einer sehr guten Gebäudehülle mit fossiler Heizung oder fossiler Spitzenlastabdeckung. |
| D | Nachträglich gut und umfassend gedämmter Altbau, jedoch mit verbleibenden Wärmebrücken. | Das Gebäude emittiert erhebliche CO₂-Emissionen. Eine Reduktion kann mit dem Einsatz von erneuerbarer Energie und der Verbesserung der Gebäudehülle erzielt werden. |
| E | Altbauten mit Verbesserung der Wärmedämmung, inkl. neuer Wärmeschutzverglasung. | Das Gebäude emittiert viele CO₂-Emissionen, beispielsweise wegen einer fossilen Heizung (Öl oder Gas) oder einer ungenügenden Gebäudehülle. |
| F | Gebäude, die teilweise gedämmt sind. | Das Gebäude emittiert zu viele CO₂-Emissionen und weist erhebliches Potenzial auf für eine Umstellung auf erneuerbare Energien und eine Sanierung der Gebäudehülle. |
| G | Altbauten ohne oder mit mangelhafter nachträglicher Dämmung und grossem Sanierungspotenzial. | Das Gebäude wird fossil beheizt und emittiert sehr viele CO₂-Emissionen. Der Einsatz von erneuerbaren Energien und Verbesserungen der Gebäudehülle sind unbedingt empfohlen. |
Hier können Sie von bevorzugten Herstellern konkrete Produkte aus deren Katalogen übernehmen. Damit wird die Basis geschaffen für einen Offertantrag bei ihrem Fachbetrieb pro Gewerke.
Die Einstufung zeigt typische Merkmale der Energieklassen von G bis A. Die mittlere Spalte «Effizienz Gesamtenergie» wurde bewusst weggelassen.
| Effizienz Gebäudehülle | Direkte CO₂-Emissionen | |
|---|---|---|
| G | Altbauten ohne oder mit mangelhafter nachträglicher Dämmung und grossem Sanierungspotenzial. | Das Gebäude wird fossil beheizt und emittiert sehr viele CO₂-Emissionen. Der Einsatz von erneuerbaren Energien und Verbesserungen der Gebäudehülle sind unbedingt empfohlen. |
| F | Gebäude, die teilweise gedämmt sind. | Das Gebäude emittiert zu viele CO₂-Emissionen und weist erhebliches Potenzial auf für einen Umstieg auf erneuerbare Energien und eine Sanierung der Gebäudehülle. |
| E | Altbauten mit Verbesserung der Wärmedämmung, inkl. neuer Wärmeschutzverglasung. | Das Gebäude emittiert viele CO₂-Emissionen, beispielsweise wegen einer rein fossilen Heizung (Öl oder Gas) oder einer ungenügenden Gebäudehülle. |
| D | Nachträglich gut und umfassend gedämmter Altbau, jedoch mit verbleibenden Wärmebrücken. | Das Gebäude emittiert erhebliche CO₂-Emissionen. Eine Reduktion kann mit dem Einsatz von erneuerbarer Energie und der Verbesserung der Gebäudehülle erzielt werden. |
| C | Altbauten mit umfassend erneuerter Gebäudehülle (Beispiel Minergie Systemerneuerung). | Das Gebäude emittiert geringe CO₂-Emissionen, möglicherweise durch Kombination einer sehr guten Gebäudehülle mit fossiler Heizung oder fossiler Spitzenlastabdeckung. |
| B | Gebäude mit einer thermischen Gebäudehülle, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht. | Das Gebäude emittiert nur sehr geringe CO₂-Emissionen, beispielsweise für die Spitzenlastabdeckung. |
| A | Hervorragende Wärmedämmung (Dach, Fassade, Keller), Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasungen (z.B. Minergie-P). | Das Gebäude emittiert keine direkten CO₂-Emissionen. |
Für eine realistische Sanierungssimulation benötigt der eVALO 2.0 vollständige Angaben zum Ist-Zustand. Bitte ergänzen Sie die fehlenden Punkte. Danach können Massnahmenwirkung, Kosten, Förderungen, CO₂-Wirkung und Dashboard-Auswertungen zuverlässiger berechnet werden.
Die CO₂-Werte im Cockpit werden aus dem Energieverbrauch vor und nach der Sanierung berechnet. Dafür verwendet eVALO 2.0 folgende Faktoren in kg CO₂ pro kWh Wärme.
| Energieträger | CO₂-Emissionen | Einheit |
|---|---|---|
| Heizöl | 0.266 kg CO₂/kWh | 266 g CO₂/kWh |
| Erdgas | 0.202 kg CO₂/kWh | 202 g CO₂/kWh |
| Holzpellets | 0.027 kg CO₂/kWh | 27 g CO₂/kWh |
| Luft-Wärmepumpe (CH-Strommix, JAZ 3.0) | 0.043 kg CO₂/kWh Wärme | 43 g CO₂/kWh |
| Erdsonden-Wärmepumpe (CH-Strommix, JAZ 4.0) | 0.032 kg CO₂/kWh Wärme | 32 g CO₂/kWh |
Dieses Bauteil weist aktuell nur einen geringen Sanierungsdruck auf.
Die bestehende Konstruktion erfüllt bereits einen guten energetischen Standard, zum Beispiel aufgrund des Baujahrs oder früherer Sanierungen.
Eine zusätzliche Sanierung verursacht voraussichtlich Investitionskosten, bringt jedoch nur einen geringen zusätzlichen energetischen Nutzen.
Prüfen Sie, ob die Massnahme technisch oder wirtschaftlich wirklich erforderlich ist.
Orientierung, Ablauf, Nutzen und aktueller Stand der Plattform.
eVALO 2.0 ist die nächste Generation der bewährten eVALO-Plattform. Sie unterstützt Gebäudeeigentümer, Experte und Experte dabei, Gebäude systematisch zu analysieren, Sanierungsmöglichkeiten zu bewerten und fundierte Entscheidungen vorzubereiten.
Die Plattform kombiniert Gebäudedaten, Energieanalysen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, CO₂-Bewertungen und KI-gestützte Empfehlungen in einer durchgängigen Arbeitsumgebung.
Zu Beginn wird das Gebäude anhand der Adresse erfasst. Verfügbare Daten aus amtlichen Quellen, Gebäudemodellen und weiteren Datengrundlagen werden automatisch übernommen. Daraus entsteht ein digitales Abbild des Gebäudes.
Bestehende Bauteile und frühere Sanierungen werden erfasst: Dach, Fassade, Fenster, Kellerdecke und Heizung. Die Plattform zeigt, wo energetische Schwachstellen und die grössten Potenziale liegen.
Unterschiedliche Massnahmen können aktiviert und kombiniert werden – beispielsweise Fassadensanierung, Fensterersatz, Dach- oder Kellerdeckendämmung, Heizungsersatz, Photovoltaik und Komfortlüftung.
eVALO berechnet Energieeinsparungen, CO₂-Reduktionen, Investitionskosten, Förderbeiträge, Steuerabzüge, Betriebskosten und Amortisationszeiten. Die Wirkung jeder Massnahme wird transparent und nachvollziehbar.
Verschiedene Strategien können gegenübergestellt werden: nur Heizungsersatz, Gebäudehülle zuerst, Gesamtsanierung, PV-Ausbau oder eine etappierte Umsetzung über mehrere Jahre.
Die Ergebnisse werden in verständlichen Cockpits zusammengeführt. Eigentümer, Experte und Experte können damit gemeinsam beurteilen, welche Massnahmen sinnvoll sind, welche Investitionen wirtschaftlich erscheinen und welche Reihenfolge empfohlen wird.
Die Plattform befindet sich in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase. Die wesentlichen Module sind bereits integriert und werden laufend optimiert. Aktuelle Schwerpunkte sind die Vereinheitlichung des eVALO-Designs, die rollenbasierte Benutzerführung, zusätzliche Plausibilitätsprüfungen, der Ausbau der Berichtsausgabe und die Integration weiterer Datenquellen.
eVALO 2.0 soll zur zentralen Plattform für die energetische Analyse, Sanierungsplanung und Entscheidungsunterstützung im Gebäudebereich werden. Komplexe technische Zusammenhänge werden so aufbereitet, dass fundierte Entscheidungen einfacher, schneller und nachvollziehbarer getroffen werden können – vom ersten Gebäudecheck bis zur konkreten Umsetzung.